Das Schießsportzentrum
Der Standort auf dem die Schießanlage gebaut werden soll. Es ist der ehemalige Bundeswehrschießstand,
der nur wenige hundert Meter südwestlich des Dorfes Ahlhorn liegt.
Hier soll das Schießsportzentrum Ahlhorner Heide errichtet werden.
Alleine die Größenordnung der Investition (sie soll mehrere Millionen betragen) macht deutlich, dass das neue Schießsportzentrum überhaupt nicht mit dem ehemaligen Schießstand zu vergleichen sein wird.
Unter teilweiser Ausnutzung der ehemaligen Schießanlage sollen entstehen:
- 1 Schießstand 100 m für Langwaffen mit 14 Schützenständen
- 1 Schießstand 50 m für Langwaffen mit 2 Schützenständen
- 1 Schießbahn 35 m für Kurz- und Langwaffen mit 11 Schützenständen
- 2 Schießstände Typ D, 25 m mit 4 Schießständen
- 3 kombinierte Trap-/Skeetstände mit insgesamt 30 Schützenständen
Die große Wurscheibenanlagen (umgangsprachlich Tontaubenschießanlage)
wird im Nordbereich der Anlage mit Schußrichtung Norden erbaut.
Skizze folgt.
Antragsteller und Betreiber
der Anlage ist die Bauherrengemeinschaft "Schießsportzentrum Ahlhorner Heide".
Diese besteht aus der Jägerschaft Cloppenburg und Vechta.
Federführend ist die "Jägerschaft des Landkreises Cloppenburg e.V."
Schießzeiten
laut Protokoll des Erörterungstermins beim Landkreis Oldenburg:
Montag - Samstag: 7 Uhr bis 20 Uhr
Sonn- und Feiertags: 9 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 20 Uhr
Schußzahlen
laut Protokoll des Erörterungstermines beim Landkreis Oldenburg:
- Kugelstände 100 / 50 Meter: max. 1.500 / Tag
- Kugelstand 35 / 25 Meter: max. 2.000 / Tag
- Wurfscheibenanlage: max. 3.000 / Tag
zusätzlich an max 10 Tagen / Jahr
- Kugelstände 100 / 50 Meter: max. 5.000 / Tag
- Kugelstand 35 / 25 Meter: max. 5.000 / Tag
- Wurfscheibenanlage: max. 10.000 / Tag
Das bedeutet schon an normalen Tagen alle 4 sec. ein Schuß auf der besonders lauten Wurfscheibenanlage!!
UNZUMUTBAR
Und bei uns in Ahlhorn würde das den ganzen Tag so gehen...
und wie gesagt: alle 3 bis 4 Sekunden...
an 365 Tagen im Jahr!!
So der Antrag.