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das Schießsportzentrum Ahlhorner Heide


Herbst 2009
Das Genehmigungsverfahren für ein großes Schießsportzentrum in Ahlhorn läuft.
Das wird neben unerträglichem Dauerschießlärm an  365 Tage im Jahr auch viele weitere Nachteile für Ahlhorn bringen.
Vor allem ist die Schädigung von Boden, Luft und Grundwasser zu erwarten.
Und das alles in dem Gebiet des wunderschönen Naturparkes Wildeshauser Geest.
Unterstützen sie uns! Treten Sie der Bürgerinitiative bei! Gemeinsam sind wir stark!
Unser Ziel ist nicht automatisch die Verhinderung des Schießsportzentrums.
Entscheidend für unsere Haltung sind die Wirkungen des Zentrums auf die Umwelt und unseren Lebensraum!

AKTUELL:

Am 21. Juni hat uns der Grüne Landtagsabgeordnete Limburg besucht.
Nachdem Ahlhorner Bürgerinnen und Bürger Helge Limburg ihre Situation geschildert und er sich ein Bild vom dem Gelände der geplanten Schießsportanlaage gemacht hatte, zeigte Herr Limburg volles Verständnis für unser Anliegen.
Aus weiteren intensiven Gesprächen an dem Nachmittag, bei denen auch unser Anwalt zugegen war, nahm Herr Limburg zahlreiche Fragestellungen mit nach Hannover und sagte uns weitere Unterstützung zu.
Aufgefallen ist bei dem Ortstermin auch sofort die große Nähe der geplanten Anlage zu bewohnten Gebäuden und Tierhaltungsbetrieben. Erstaunlich ist auch die dort zu beobachtende große Vielfalt an besonderen Pflanzen und Tieren.


Eine freudige Überraschung gab es noch, als Helge Limburg uns eine Spende der "GRÜNEN HILFE" überreichte,
um unsere Iniative zu unterstützen.
Es brandete spontaner Beifall auf,
als Herr Limburg erklärte, dass dieses Geld aus gespendeten Diätenerhöhungen der Grüne Landtagsabgeordneten stammte.

Juni 2010
Augenzeugen gesucht!  ~ ~ ~ Müll Altlast
auf dem Gelände der ehemaligen Standortschießanlage.
Immer wieder wird uns bei Gesprächen über das Gelände des geplanten Schießzentrums von einer Müllaltlast berichtet.
Seit den 50erJahren ist dort systematisch Müll aller Art und in den 70ern dann Hausmüll der Gemeinde Großenkneten eingelagert worden.
Ganze Fahrzeuge, Batterien, Farben, Lacke und andere unbekannte Flüssigkeiten...,
eben all das, was früher so unbedarft in die Natur verbracht wurde, soll in die Sandkuhle eingebracht worden sein.
Sogar von Munitions-  und Bombenresten ist die Rede.
Wir suchen dringen Augenzeugen, die ungefähr Orte und Zeiten von Einlagerungen benennen können.
Wenn diese Altlast jetzt für den Neubau der Schießanlage geöffnet wird, bzw. die statischen Gegebenheiten durch einen Mega-Erdwall verändert werden, sind die Auswirkungen völlig unkalkulierbar.
Dabei ist das Gelände ja Teil unseres Trinkwassergewinnungsgebietes und liegt unmittelbar an der Lethe, die ja die Fischteiche versorgt.
Nur mit genaueren Informationen kann der Landkreis bewegt werden sich mit dieser Altlast zu beschäftigen.
Dabei braucht niemand Sorge zu haben. Früher war solches Vorgehen bei der Müllentsorgung ja nicht strafbar und selbst wenn,  ist dieses inzwischen alles verjährt. Aber unabhängig davon werden wir alle Angaben auf Wunsch natürlich vertraulich behandeln.

30. Mai 2010
Beim Straßenfest in Ahlhorn sind wir mit einem Informationsstand dabei.
Mit der Tonaufnahme eines Schießstandes spielen wir den Besuchern und Besucherinnen vor, wie sich die Lärmbelastung auswirken wird.
Mit Hilfe eines Schallpegelmessgerätes kann das gleich vor Ort überprüft werden.
Es kommt zu vielen interessanten und intensiven Gesprächen. Dabei teilen die meisten unsere Befürchtungen und wir erfahren viel Zuspruch. Einige schließen sich uns sogar gleich an.
Leider vertreibt uns der der große Regen nach drei Stunden.
Wir werden solche Aktionen aber wiederholen.

16. Mai 2010
An alle Haushalte in Ahlhorn wird das gemeinsame Flugblatt mit dem Spendenaufruf verteilt.

April 2010
Die gute Zusammenarbeit mit dem Verein für Lebensqualität in Ahlhorn e.v. wird
in einem ersten praktischen Projekt umgesetzt.
Gemeinsam entwerfen wir einen Flyer mit dem wir um Spenden für den eventuellen Rechtsweg werben.
Dazu wird ein Spendekonto eingerichet, das wir gemeinsam verwalten.
So unterstützen wir uns also wunderbar in dem gemeinsame Ziel.
Unter dem Menuepunkt
"Spendenaufruf" steht der Text des Flugblattes zum download bereit.

21. März 2010
Mit einem freundlichen Brief antwortet die Kommunale Alternative auf unsere Anfrage vom 13. März.
In dem Brief wird darauf verwiesen, dass die Kommunale Alternative gemeinsam mit der SPD im Rat gegen die Zustimmung zum Bau der Schießsportanlage gestimmt hat.
Zitat:
"Hiermit wollten wir zum Ausdruck bringen, dass wir einhellig und uneingeschränkt die Sorgen und Bedenken all jener Ahlhorner Bürgerinnen und Bürger teilen, die sich gegen eine Schießsportanlage in der beantragen Ausgestaltung wehren. Vorteile für die Gemeinde Großenkenten und die Ahlhorner Bevölkerung können wir durch die Realisierung eines solchen Projektes nicht erkennen. Vielmehr sehen wir soziale und ökologische Beeiträchtigungen durch diese der Freizeitgestaltung dienende den Anlage, die nicht akzeptabel sind." Ende Zitat

13. März 2010
In einem Brief mit diesem Datum stellen wir uns den Fraktionen der Gemeinde Großenkneten vor
und erbitten Antwort auf folgende Fragen:
  • Wie stehen Sie dazu,  dass trotz klarer schädlicher Auswirkungen auf die Natur und den Lebensraum hier, der Rat der Gemeinde den Plänen nicht widersprochen hat?
  • An welchen Stellen teilen Sie die Besorgnisse und Befürchtungen der Bevölkerung?
  • Welche konkreten Vorteile sehen Sie für die Ahlhorner Bevölkerung durch diese Anlage entstehen?
  • Sehen Sie im Blick auf die dort vorhandene Müllaltlast Handlungsbedarf?
  • Können, bzw. wollen Sie uns beim Widerstand gegen die aktuellen Plänen unterstützen? Wie kann diese Unterstützung ggf. aussehen?

  • 8. März 2010
    Wir sind bei facebook

    ... und bei meinVZ

    7. März 2010
    Diese Seite geht in einer ersten Version online.


    3. März 2010
    Bei einer gut besuchten Gründungsversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn gründet sich
    die "Bürgerinitiative: Ahlhorn ohne Schießlärm".

    21. Januar 2010
    Im Kreishaus in Wildeshausen findet eine stundenlange Erörterung der Einwendungen statt. Beteiligt sind
  • viele Bürger und Bürgerinnen die Einwendungen eingereicht haben,
  • der Baudezernet des Landkreises,
  • das Bauordnungsamt,
  • das Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft,
  • das Amt für Naturschutz und Landschaftspflege,
  • das Ordnungsamt,
  • die Gemeinde Großenkneten,
  • der OOWV.

  • 11. Dezember 2009
    Der Bürgerverein Ahlhorn e.V. organisiert eine Informationsveranstaltung bei der die Antragsteller von ihren Plänen öffentlich berichten.

    Dezember 2009
    Im Rat der Gemeinde Großenkneten haben sich die Fraktionen der SPD und der
    Kommunalen Alternative geschlossen gegen den Bau der Schießanlage ausgesprochen.
    Mit der Mehrheit der CDU und FDP Fraktionen beschließt der Rat aber keinen Einspruch gegen die Genehmigung vorzunehmen.

    November 2009
    Beim Landkreis Oldenburg gehen ca. 170 Einwendungen gegen das Vorhaben ein.

    November und Dezember 2009
    Der Verein für Lebensqualität in Ahlhorn e.V.
    veranstaltete mehrere Informationsveranstaltungen zu den Plänen und bietet besorgten Bürgern und Bürgerinnen ein Forum.